Ein Ausflug nach Asien


Zutaten Frühlingsrolle (für 4 Personen)

  • 3 Limetten
  • dunkle Sojasauce
  • 2 Pouletbrüstli (in feinen Streifen geschnitten)
  • Erdnussöl
  • 1 Rüebli (an der Röstiraffel gerieben)
  • 2 Bundzwiebeln (oder normale, falls nicht verfügbar)
  • 120 gr. Mungbohnensprossen (oder ein weiteres Rüebli)
  • 1 rote Chili (entkernt, fein gehackt)
  • Sambal Oelek
  • Rohzucker
  • 30gr Glasnudeln
  • 16 Reisblätter
  • Tomatenpüree
  • Maizena
  • Pfeffer

Vorbereitungen

Alle Zutaten rüsten und bereitstellen. Das Fleisch schneiden, den Saft von einer Limette mit 1 EL Sojasauce und Pfeffer mischen und das Fleisch darin marinieren. Zugedeckt im Kühlschrank ca. 30 min. stehen lassen.

Die Glasnudeln ca. 10 Min. in kaltem Wasser einweichen.

Zubereitung

  1. Für die Füllung Öl erhitzen und die Rüebli, Zwiebeln, Sprossen und Chili andämpfen
  2. Das Fleisch aus der Marinade nehmen, trocken tupfen und hinzugeben
  3. 1 TL Sambal Oelek und 2 EL Sojasauce hinzugeben und ca. 5 min. ziehen lassen
  4. Die Glasnudeln in 10cm lange Stücke zur Füllung geben, mischen und auskühlen lassen

Frühlingsrollen:

1 Reisblatt kurz in heisses Wasser legen und auf feuchtem Küchentuch (oder Plastikbrettli) auslegen. Ca. 3 EL Füllung darauf geben. Das Reisblatt beidseitig einschlagen, von oben her einrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Alle Reisblätter füllen und rollen. Beim ersten Mal nicht verzweifeln, es geht immer besser…

Die Rollen mit Öl bestreichen und ca. 20 Min in der Mitte des auf 220 Grad vorgeheizten Ofens backen.

Sauce:

  1. Öl erhitzen und 1 gehackte Zwiebel andämpfen
  2. 1 EL Tomatenpüree kurz mitdämpfen.
  3. 1 EL Sambal Oelek, 4 EL Rohzucker und den Saft von 2 Limetten beigeben
  4. 1 TL Maizena mit 1 EL Sojasauce vermischen und unter Rühren beigeben.
  5. Sauce kurz aufkochen, danach Hitze reduzieren und köcheln bis sie dickflüssig ist.

Zutaten WanTans (für 4 Personen)

  • WanTan Blätter (tiefgekühlt)
  • 1 Poulet
  • 1 Eiweiss
  • etwas Ingwer
  • 50 ml Vollrahm
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Eigelb
  • Erdnussöl

Vorbereitungen

Die Wantan Blätter herausnehmen und auftauen lassen.

Zubereitung

  1. Das Poulet klein schneiden und mit dem Eiweiss im Hacker pürieren.
  2. Den Ingwer schälen, reiben und mit dem Rahm zu der Masse geben
  3. Mit Salz und Pfeffer würzen
  4. Die Teigblätter auslegen und in die Mitte ein Häufchen mit der Fleischmasse geben. Die Ränder mit dem Eigelb bestreichen und diagonal zusammenklappen.
  5. Die Ränder gut andrücken
  6. Etwas Öl in einer Bratpfanne erhitzen und die Wantans darin von beiden Seiten ca. 4 Minuten knusprig braten.

Dazu empfiehlt sich eine Süss-Sauer Sauce (kann auch fertig gekauft werden).

Weinempfehlung

Ein leichter Weisswein z.B. ein Epesses oder St. Saphorin ist sehr passend zu diesem Essen.

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2 Kommentare zu “Ein Ausflug nach Asien”

  1. Ich bin Indonesierin, chinesichen Ursprungs. Leider muss ich sagen, dass dieses Rezept nur ansatzweise etwas mit asiatischem Essen zu tun hat, falls man überhaupt „asiatisches“ Essen sagen kann. Es gibt die thailändische, die chinesische, die indonesische und noch viele andere Küchen, die für sich alleine stehen, da jedes Land ihre spezifischen Soßen und Gewürze hat. In Europa wird das ganze gerne einfach wild gemixt, was für den asiatischen Gaumen am Ende nicht gut schmeckt und leider auch nicht authentisch ist. Zum Beispiel gibt es in keiner asiatischen Küche Rahm, wie in diesem Rezept beschrieben, weil die meisten Asiaten Lactose intolerant sind. Wan-tan werden auch niemals gebraten sondern immer frittiert, um nur ein paar gravierende Fehler zu nennen. Wenn man wirklich authentisch, z.B. thailändisch, kochen möchte, wäre man besser beraten, sich Rezepte von einer thailändischen Person zu holen. Es gibt dafür viele Adressen im Internet.

  2. Danke für deine Anmerkungen, Nina. Es freut mich, dass du den Weg auf unseren Blog gefunden hast und auch einen gut ausgeführten, kritischen Kommentar hinterlässt. Aber bitte locker nehmen – war definitiv nicht das Ziel hier fälschlicherweise Thailändisches, Chinesisches, Indonesisches oder sonst irgend eine Asiatische Küche auf die Schippe zu nehmen 🙂 Es geht doch einfach um leckeres Essen – und wir lieben es halt, diesen unseren „persönlichen“ Touch einzubringen. Wie öde wären alle Küchen der Erde, wenn man das nicht machen würde?

    Und nach einem kleinen Review deines Kommentars und unserem Rezept muss ich sagen, dass ich nach wie vor hinter der Bezeichnung „Ein Ausflug nach Asien“ stehen kann 😉 Es steht ja nirgends aus welcher spezifischen Küche es kommen sollte bzw. dass wir den Anspruch erheben würden, hier ein original Rezept anzupreisen.

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